Aktuell
Besichtigung des Allmers-Hauses bis auf Weiteres nicht möglich
Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2025 gestartet
Aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten bleibt das Allmers-Haus auf noch nicht absehbare Zeit geschlossen. Die Kunstwerke wurden von der Wand genommen und unter fachlicher Anleitung durch einen Restaurator ordnungsgemäß und sicher verpackt. Die großformatigen Gemälde haben übergangsweise in Bremerhaven eine geschützte Bleibe gefunden. In einem ersten Bauabschnitt werden alle Fenster und die gesamte Außenfassade von Grund auf saniert.
Standesamtliche Trauungen sind ebenfalls nicht möglich. Gartenführungen mit umfassenden Erläuterungen zu Hermann Allmers, seinem Leben und Wirken sowie zu seinem Künstlerheim können weiterhin jederzeit auf Nachfrage mit festen Terminen stattfinden (für Gruppen ab 6-10 Personen).
Informationen zu Führungen und Anmeldungen unter Telefon (04702) 810 oder Anfrage per E-Mail unter besuch@hermann-allmers.de.
Zu Besuch bei Allmers in Rechtenfleth an der Weser - Ein Bilderbuch
Allmers-Tag am 6. September 2026
Am Sonntag, 6. September 2026, fand der traditionelle Allmers-Tag in Rechtenfleth statt. Das Treffen ist gleichzeitig die Jahreshauptversammlung der Allmers-Gesellschaft.
Nach dem offiziellen Teil berichtete Dr. Wolfgang Dörfler, ehrenamtlicher Denkmalpfleger im Kreis Cuxhaven, von den Ergebnissen seiner Bauforschung. Mit Hilfe der Dendrochronologie, die mit einer Bohrprobe anhand der Jahresringe das Alter von Holz bestimmt, hat er eine kleine Sensation hervorgebracht: „Das Ursprungshaus ist von 1658, die zweite Bauphase erfolgte 1747“, so das Ergebnis seiner Forschungen.
Im Anschluss an die Versammlung im Saal der ehemaligen Gaststätte Mensing kamen Mitglieder und Gäste auf dem Hof des Allmers-Hauses zu einem Imbiss zusammen. Zudem bestand die Möglichkeit, sich den Sanierungsfortschritt des Hauses anzusehen.
Die erste Bauphase der Sanierung ist so gut wie abgeschlossen. Im Frühjahr 2025 sind die Arbeiten gestartet und haben mehr Zeit in Anspruch genommen, als zunächst geplant: „Der Putz musste abgeschlagen und das Mauerwerk repariert werden“, erzählte Friedhelm Ottens, Erster Kreisrat des Landkreises Cuxhaven, von den Entwicklungen während der Sanierung. Zudem wurde das Reetdach gereinigt und der Dachboden gedämmt. Auch die Giebel mussten saniert werden. Nach dem neuen Putz kommt Kalkfarbe auf die Außenwände.
Rund eine Million Euro hat die Außensanierung gekostet. Das Geld kommt vom Bund, vom Landkreis und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die das fertig restaurierte Museum später übernehmen will.
Nach der Winterpause sollen ab Sommer 2027 die Arbeiten im Haus folgen.
